Alumni

Gemeinsam studieren.
Gemeinsam leben. Gemeinsam feiern. Freunde finden. Ein Leben lang.

Interessenten für die Hütte fragen regelmäßig, welche Verpflichtungen sie eingehen. Der Begriff „Lebensbund“ lässt dann oft innere Warnlampen blinken. Wir wissen von vielen unserer heute aktivsten Mitglieder, dass sie das Risiko einer langfristigen Verpflichtung als größte Hürde für einen Eintritt gesehen haben. Trotzdem ist „Lebensbund“ für uns etwas Wichtiges und Unverzichtbares, das wir auch nicht schamhaft verstecken wollen. Aber wir akzeptieren, dass das die retrospektive Sicht der „Alten“ ist und ein 18-jähriger das wohl gar nicht so sehen und somit auch nicht verstehen kann. Die früheren „Jungen“ hat dieses Thema in ihrer eigenen Aktivenzeit nämlich auch nicht berührt. Es war eigentlich gar keines, weil auch sie als Aktive den Augenblick gelebt haben – und das in vollen Zügen!

Läuft.

Nach Abschluss des Studiums entwickeln unsere studentischen Mitglieder so wie frühere Generationen dann oft trotzdem das Gefühl einer solidarischen Verpflichtung gegenüber den nachfolgenden Studentengenerationen und treten mit Beginn ihres Berufslebens dem AH-Bund bei. Sie werden als Alumni zu “Alten Herren” oder “Hohen Damen” und helfen damit, das ehemals selbst genossene studentische Leben dieser Verbindung zu finanzieren.

Hendrik Schweder

Dipl. Kommunikationsdesigner
Creative Director Strategy 
VON HELDEN UND GESTALTEN, Stuttgart

Hütte-Mitglied seit 1997
www.xing.com/profile/Hendrik_Schweder

„Nach über 17 Jahren in den Werbemetropolen Hamburg, Berlin und Ludwigsburg kann ich sagen, dass mich die Hütte auf jeden – aber auch wirklich jeden! – Aspekt des Agenturlebens vorbereitet hat: Meetings mit ungewissem Ausgang – Gemeinsam mit einem übernächtigten Team einen Pitch wuppen – Das Gefühl, wenn ein Herzblut-Konzept abgeschossen wird – Die zugleich irritierende und inspirierende Zusammenarbeit mit Menschen aus komplett anderen Kulturkreisen. Ich liebe meinen Beruf heiß. Trotzdem würde ich ihn nie uneingeschränkt empfehlen.
Meine Hütte-Zeit habe ich nie bereut. Außer vielleicht am Morgen nach dem Sommerball.“

Hält jung, macht fit!

Ein weiterer Grund dafür ist es, die Freunde aus der Studienzeit in einem lebendigen Netzwerk nicht aus den Augen zu verlieren und im Kontakt mit den jungen Studierenden die Perspektiven nachfolgender Generationen live kennen zu lernen. Es ist also ganz erfrischend und hält den Geist jung, wenn man Jahre nach seinem Studium auf nachfolgende Studentengenerationen trifft. Und für diese ist es ebenso ein Gewinn, sich mit aktiv im Berufsleben Stehenden „auf Augenhöhe“ auszutauschen und von deren Erfahrungen zu profitieren.