G.R.Ä.B.E.L.E Keynote – 04.04.2020

„In der modernen Geschäftswelt ist es nutzlos, ein kreativer origineller Denker zu sein, solange man nicht auch verkaufen kann, was man erschafft.“

David Ogilvy
Michelle und Johannes präsentieren mit Nikis Hilfe ihre Idee – ein Hochbett im Freien!

Und so war die Idee von Gräbele geboren. Nun musste natürlich eine gebührende Präsentation für dieses atemberaubende Projekt geplant werden.

Auch wenn die Aktivitas auf den ersten Blick ein bunter Haufen verschiedenster Studiengänge zu studieren scheint, die vielleicht an sich nicht viel gemeinsam haben, täuscht das. Die Verbindung zur Hütte und das Realisieren gemeinsamer Projekte haben die Aktiven schon immer zu einer dynamischen Gruppe wachsen lassen. Doch auch wenn man gemeinsam schon viele Probleme bewältigt und Projekte gestemmt hat, ist es nicht immer einfach alle von etwas zu überzeugen. Oft entstehen lebensfrohe Debatten, welche jede Seite einer Idee bis ins Detail beleuchten um herauszufinden, wie hoch die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit der Durchführung sind. 

Die Präsentation von Gräbele konnte deshalb nicht einfach bei einem Gespräch über dem Küchentisch stattfinden. Es musste groß werden. Wie bereitet man nun so eine Präsentation an die anspruchsvolle Aktivitas vor? Auf jeden Fall bedarf es Zeit. Diese Zeit konnte aber nicht ungenutzt bleiben. 

04.04.2020 – 20:15 – Prime Time – G.R.Ä.B.E.L.E.

Michelle leitet die Präsentation auf Englisch ein – allen muss klar sein: das ist kein Witz!

So wurde Spannung  innerhalb der Aktivitas erzeugt. Jede Woche wurden sie daran erinnert, dass etwas Großes auf sie zukommt, ohne dabei weitere Informationen zu erhalten, was sich hinter Gräbele eigentlich verbirgt. 
Dies stieß auf Akzeptanz einerseits, andererseits wurde dem ständigen Teasern und Ankündigen auch Frust entgegen gebracht. Denn außer Namen, Datum und Uhrzeit wurde auch nach mehrfachem Hinterfragen nicht preisgegeben, was hinter Gräbele steckt. 
Nachdem die Aktivitas also über 2 Monate mehr oder weniger Geduld bewies, war es soweit. Der 04.04. war gekommen. 
Der kleine Saal wurde als Sperrgebiet deklariert um die große Enthüllung vorzubereiten. Vor den Vorhängen wurde ein Timer aufgestellt, der den Aktiven anzeigte, wie viel Geduld sie noch aufbringen mussten. 

Ein schriller Ton zeigte an, dass es nun soweit war. Die Vorhänge wurden voller Spannung beiseitegeschoben, nur um den dunklen kleinen Saal zu entblößen. Dort saßen die Erschaffer der Idee Gräbele aufrecht auf zwei Barhockern, darauf wartend, dass die restlichen Aktiven ihre Plätze einnahmen. Die angespannte und erwartungsvolle Stille wurde von lauter Musik durchbrochen, denn wie alle großen Unternehmen die ein neues Projekt vorstellten, war auch hier ein kurzer Werbefilm entstanden.

Johannes enthüllt weitere Details zum Projekt, wie soll es gebaut werden?

Die Präsentation wurde bilingual gehalten, angelehnt an eine große Marke die genau weiß, wie sie ihre Produkte zu präsentieren hatte. Die Aktiven klebten den Vortragenden förmlich an den Lippen.
Als die Präsentation vorbei war, wurde applaudiert. Begeisterung war dem Publikum ins Gesicht geschrieben, allerdings schien immer noch nicht ganz klar worum es ging. Die Fragerunde wurde eröffnet.

„Seht ihr unsere Vision?“ – „Ja klar! Einfach draußen schlafen“

Natürlich war Gräbele bereits weitaus mehr, als nur der Traum draußen zu schlafen. Doch nach einigen Rückfragen war die Aktivitas auch in den Traum involviert. 
Gemeinsam wurde den Abend lang über das Konzept gesprochen, hinterfragt wie die Gestaltung besser sein könnte um ein Hochbett zu erschaffen, welches noch viele weitere Generationen überstehen kann. Alles, mit dem hauseigenen Bier – Gräbelebräu – in der Hand.

Text: 29.06.2020 – Michelle Habbes