Und ewig grüßt der Gartentag

Gartenarbeit

Rasen, Hecken, Beete – unser Gartenparadies braucht ein wenig Pflege, damit wir es auch weiterhin genießen können. Wie jedes Semester haben wir also den großen Hütte-Gartentag ausgerufen und uns gemeinsam an die Arbeit gemacht.

Das Gartenjahr war erfolgreich: Wir haben jetzt unsere eigenen Kartoffeln! Diese wurden im Frühling – offensichtlich erfolgreich – in dem Beet auf der Hausrückseite angepflanzt und konnten nun geerntet und verspeist werden.

Auf der Westseite des Hauses hatten sich, innerhalb eines beachtlich kurzen Zeitraums von nur einer Saison, zwei Akazien angesät und eine Höhe von ca. 5 m erreicht. Erst durch den freundlichen Hinweis des Nachbarn wurden wir überhaupt auf diese aufmerksam und fällten sie prompt. Was unseren Zeitplan stark beeinträchtigte am – im Vergleich zum Vormittag – ohnehin schwerfälligeren Nachmittag.

Ein neuer Wasserschlauch mit einer Gesamtlänge von 50 m, der somit einen Hochdruckreiniger selbst bis runter zum Müllverschlag mit Wasser zu versorgen vermag, darf sich zum neuen Hütteinventar zählen.

Heckenschneid-Meister Simon vollbrachte an diesem Tag eine Höchstleistung, indem er – im Wahn des Urwald-Zurückschneidens – gleich drei (!) Verlängerungskabel durchtrennte, die seine Heckenschere mit Strom versorgten. Ist das Hütte-Rekord? Dem Nachhaltigkeitsgedanken des Semesters entsprechend, werden diese Kabel – sofern es möglich bzw. sinnvoll ist – selbstverständlich repariert.

Des Weiteren hatte eine Panne im Hütte-internen Postverteilsystem dazu geführt, dass nach dem letzten Gartentag die Grüngut-Abholung verpasst und das Grüngut daher ein halbes Jahr lang hinter dem Haus zwischengelagert worden war. Mit der Folge, dass beim jetzigen Entsorgen dieses Grünguts mehrere Mäusefamilien ihre Heimat verlassen mussten. Schonungsloser Rauswurf der illegalen Hausbesetzer!

Das Unglück der Grüngut-Abholung hält: Es fiel so viel Schnittgut an, dass am Straßenrand gleich zwei riesige, ca. 3 m voneinander entfernte Schnittguthaufen entstanden. Mit der Folge, dass – obwohl seitens vorausschauender Mitbewohner die Gefahr kommen gesehen worden war – die Herren und Damen der Müllentsorgungsgesellschaft diesen zweiten Haufen nicht mitnahmen. Wir möchten an dieser Stelle keine Faulheit unterstellen, sondern davon ausgehen, dass der zweite Haufen bei der frühmorgendlichen Abholung bei Dunkelheit schlicht übersehen worden ist.

Abschließend soll ganz ausdrücklich der tolle Einsatz der Aktivitas und von Felix Theuring als freiwilligem externen Helfer gelobt werden. Und natürlich das Resultat, das sich sehen lassen kann. Am besten ihr seht es euch beim Brunch am 27. Oktober 2019 selbst an.